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Whisky für die Taliban. Das antiwestliche Ressentiment

low angle photography of high rise building

Der folgende Aufsatz über das antiwestlichen Ressentiment, seine Quellen und Motive erschien zuerst 2004 in der Zeitschrift “Merkur”. Obwohl sich seitdem sehr viel ereignet hat und manche der zitierten Personen nicht mehr unter uns sind, bleibt er in seinen Grundzügen unvermindert aktuell. (Auch wenn damals nicht abzusehen war, wie heftig der militante antiliberale Affekt die USA...

Selbsterniedrigung des Westens vor den Taliban

Richard Herzinger, Publizist und Autor in Berlin

Die schändliche Kapitulation vor den Taliban war noch nicht der Tiefstpunkt westlicher Selbsterniedrigung vor den totalitären Islamisten. In der aktuellen Ausgabe der vom Deutschen Bundestag herausgegebenen Wochenzeitung “Das Parlament” habe ich auf die “Pro und Contra”-Frage: “Die Taliban diplomatisch anerkennen?” geantwortet: Mit der diplomatischen...

“Gemäßigte Islamisten”? Der Westen in der Taliban-Falle

Die Taliban können einen doppelten Triumph feiern: Sie errichten in Afghanistan eine totalitäre Herrschaft und verschieben zugleich die westliche Akzeptanzschwelle gegenüber dem Islamismus massiv zu dessen Gunsten. Den Terroranschlag am Flughafen von Kabul haben die USA mit einem Vergeltungsschlag gegen den IS-Ableger in Afghanistan beantwortet, und US-Präsident Biden hat weitere Schläge...

30 Jahre unabhängig: Was nun auf die Ukraine zukommt

Die ukrainische Hauptstadt Kyiw - Schauplatz der "Revolution der Würde" auf dem Maidan. Der Kampf der Ukraine um Demokratie und Unabhängigkeit vom russischen Neoimperialismus geht weiter.

Für die Sonderausgabe des Magazins Український тиждень (Ukrainische Woche) zum 30. Jahrestag der ukrainischen Unabhängigkeit am 24. August habe ich unten stehende Kolumne geschrieben. Wie es denn um die Zukunft des Landes im internationalen Kontext in den kommenden zehn Jahren bestellt sei, lautet ein Leitthema des Heftes. Meinen Text habe ich vor dem fast kampflosen Durchmarsch der Taliban zur...

Srebrenica wurde ausgeliefert. Wie heute Afghanistan

blue and red abstract painting

Vor 26 Jahren wurde die UN-Schutzzone Srebrenica kampflos an die Soldateska des im Auftrag des Regimes von Slobodan Milosevic agierenden serbischen Generals Mladic ausgeliefert. Während die dort stationierten niederländischen UN-Blauhelme ebenso wie die westlichen Regierungen wegsahen, massakrierten die Eroberer im Zeitraum vom 11. bis 19. Juli 1995 über 8000 unbewaffnete bosnisch-muslimische...

Afghanistan: Die Selbstaufgabe des Westens geht weiter

black framed glass window with white snow

Vor drei Wochen schrieb ich über Joe Bidens anstehende Entscheidung über den Verbleib oder Rückzug der US-Truppen in Afghanistan – mit welchem das Land faktisch den Taliban ausgeliefert würde -, dies sei ein Testfall für sein Versprechen, die westlichen Demokratien weder global in die Offensive zu bringen: “Namentlich die afghanischen Frauen würden unter der Taliban-Herrschaft erneut...

Afghanistan: Testfall für die Erneuerung des Westens

red and black abstract painting

Joe Biden hat seine Präsidentschaft mit dem Versprechen verbunden, die Einheit der Demokratien im Kampf gegen autoritäre Mächte zu stärken und der demokratische Idee wieder zu mehr Gewicht  in der Weltpolitik zu verhelfen. Der erste Testfall, wie ernst es ihm in der Praxis damit ist, steht ihm bereits in den ersten Monaten seiner Amtszeit bevor – in Afghanistan. Unter Donald Trump...

Afghanistan wird den Taliban in die Hände verhandelt

Der Auftakt der Friedensgespräche zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban in Doha hat bestätigt, was davon zu befürchten ist: Dass sie nur als Alibi dienen für die faktische Kapitulation des Westens vor den Islamisten und damit für die Preisgabe der afghanischen Zivilgesellschaft und ihrer demokratischen Errungenschaften an deren totalitäre Willkür. Während der Vorsitzende des „Hohen...

Richard Herzinger

Dr. Richard Herzinger, geboren 1955 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet als Publizist in Berlin. Als Autor, Redakteur und politischer Korrespondent war er für "Die Zeit", den Berliner "Tagesspiegel", die Züricher "Weltwoche" und zuletzt fast 15 Jahre lang für "Die Welt" und "Welt am Sonntag" tätig. Bereits vor 25 Jahren warnte er in seinem gemeinsam mit Hannes Stein verfassten Buch "Endzeitpropheten oder die Offensive der Antiwestler" vor dem Wiederaufstieg autoritärer und totalitärer Mächte und Ideologien. Er schreibt für zahlreiche deutsche und internationale Zeitungen und Zeitschriften, unter anderem eine zweiwöchentliche Kolumne für das ukrainische Magazin Український Тиждень (Ukrainische Woche; tyzhden.ua).

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