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Whisky für die Taliban. Das antiwestliche Ressentiment

low angle photography of high rise building

Der folgende Aufsatz über das antiwestlichen Ressentiment, seine Quellen und Motive erschien zuerst 2004 in der Zeitschrift „Merkur“. Obwohl sich seitdem sehr viel ereignet hat und manche der zitierten Personen nicht mehr unter uns sind, bleibt er in seinen Grundzügen unvermindert aktuell. (Auch wenn damals nicht abzusehen war, wie heftig der militante antiliberale Affekt die USA...

Professoraler Abgesang auf die liberale Weltordnung

Wenn ein deutscher Großanalytiker das Aufziehen einer neuen Weltordnung konstatiert, macht er keine halben Sachen: Nicht nur Afghanistan aufzugeben, hält er für zwingend – er erklärt mit dem Abzug vom Hindukusch auch gleich die Ära westlicher humanitärer Interventionen und mit ihnen die liberale Weltordnung im Ganzen für erledigt. Doch sein scheinbar fest in Stein gemeißeltes...

Der Westen muss wieder in die ideelle Offensive gehen

Die Stärkung der gemeinsamen Werte und des weltweiten Zusammenhalts der Demokratien zählt zu den Prioritäten des neuen US-Präsidenten Joe Biden. Dazu gehört auch, den globalen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wieder deutlicher zur Geltung zu bringen. Dafür muss der Westen jedoch den Defätismus bezüglich der Strahlkraft seiner eigenen Werte überwinden. Und die Verfechter einer globalen...

Erneuerung des Westens: Der Mythos Kennedy lebt

boy in blue t-shirt and blue shorts sitting on green grass field during daytime

Mit dem kommenden US-Präsidenten Joe Biden erhält die bereits totgesagte Idee von den USA als Leuchtturm der Freiheit in der Welt neuen Auftrieb. Doch was immer Biden in Sachen Erneuerung des Westens gelingen mag – kein US-Präsident wird wohl jemals wieder mit solch mythischer Strahlkraft die Idee der freien Welt personifizieren können wie John F. Kennedy. Ungeachtet aller dunklen Flecken...

Richard Herzinger

Dr. Richard Herzinger, geboren 1955 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet als Publizist in Berlin. Als Autor, Redakteur und politischer Korrespondent war er für "Die Zeit", den Berliner "Tagesspiegel", die Züricher "Weltwoche" und zuletzt fast 15 Jahre lang für "Die Welt" und "Welt am Sonntag" tätig. Bereits vor 25 Jahren warnte er in seinem gemeinsam mit Hannes Stein verfassten Buch "Endzeitpropheten oder die Offensive der Antiwestler" vor dem Wiederaufstieg autoritärer und totalitärer Mächte und Ideologien. Er schreibt für zahlreiche deutsche und internationale Zeitungen und Zeitschriften, unter anderem eine zweiwöchentliche Kolumne für das ukrainische Magazin Український Тиждень (Ukrainische Woche; tyzhden.ua).

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