Der Antisemit Lawrow legt den Kern des Putinismus frei

Die antisemitischen Ausfälle von Putins Außenminister Sergej Lawrow, denen zufolge Hitler „jüdisches Blut“ gehabt habe und „die eifrigsten Antisemiten in der Regel selbst Juden“ seien, sollten noch dem gutgläubigsten Beobachter klar gemacht haben, dass die vermeintliche Judenfreundlichkeit des russischen Regimes und seine Behauptung, dem Erbe der Befreiung der Menschheit vom Nationalsozialismus verpflichtet zu sein, eine monströse Lüge ist.

Die Ideologie des Putin-Regimes schöpft tief aus der Kloake des ressentimentgeladenen Verschwörungswahns, der für alle Übel der Welt die hinterhältigen Machenschaften finsterer Kräfte verantwortlich macht und daraus die Legitimation für die eigenen mörderischen Absichten ableitet. Die eigene hasserfüllte Vernichtungswut wird projektiv diesem im Dunkeln operierenden Feind unterstellt, um dann die exzessive Anwendung jeglicher Form entfesselter Gewalt als reine Verteidigungsmaßnahme zu rechtfertigen. Wie einst das nationalsozialistische Regime seine Eroberungskriege und Vernichtungsexzesse als Vorwärtsverteidigung hinstellte, um der angeblich vom „Weltjudentum“ geplanten Ausrottung des deutschen Volkes zuvorzukommen, so legitimiert heute das Putin-Regime seinen mörderischen Aggressionskurs mit der imaginären Notwendigkeit, die vom Westen vermeintlich angestrebte Auslöschung Russlands vereiteln zu müssen.

Für die Desinformationsapparate des Kreml sind der projizierte Weltfeind, der Russland überfallen oder wahlweise in seiner kulturellen Einzigartigkeit zersetzen und vernichten wolle, die USA und der „dekadente“ westliche Liberalismus. Doch erfahrungsgemäß kommt kein aggressiver Antiamerikanismus ohne die Mutter aller Verschwörungsfantasien aus: die vom seine Marionetten aus dem Hintergrund steuernden, sich verstellenden und in alle möglichen Verkleidungen schlüpfenden Juden. Schon gar gilt das für den großrussisch-imperialen Nationalismus, in dessen Kontinuität sich Putin und Lawrow stellen und aus dessen Giftküche einige der folgenschwersten Grundlegungen des modernen Antisemitismus stammen – allen voran die berüchtigten „Protokolle der Weisen von Zion“, eine Fälschung, die der zaristische Geheimdienst Anfang des 20. Jahrhunderts in die Welt gesetzt hat.

Geplanter Genozid

Dies festzustellen, bedeutet selbstredend nicht, zu behaupten, dass Putins und Hitlers Regime von ein und derselben Art seien. Der Kreml betreibt keine systematische Judenverfolgung, und es deutet nichts darauf hin, das er Derartiges in absehbarer Zeit planen würde. Der Holocaust bleibt ungeachtet aller sonstigen Parallelen zwischen dem Ungeist des Hitler- und des Putin-Regimes ein singuläres Verbrechen. Doch die von offiziellen russischen Stellen verbreiteteten, zynisch als „Entukrainisierung“ der Ukraine bezeichneten Genozidpläne, die die Beseitigung der ukrainischen Eliten und zivilgesellschaftlichen Aktivisten mittels Ermordung oder Verschleppung in Konzentrationslager sowie als „Umerziehung“ deklarierter Zwangsrussifizierung der übrigen Bevölkerung vorsehen, machen es durchaus denkbar, dass das Kreml-Regime zu noch umfassenderen Programmen zur physischen Vernichtung ganzer Menschengruppen übergehen könnte.

Die in Deutschland weit verbreitete Maxime aber, nach der jeglicher Vergleich heutiger Menschheitsverbrechen mit denen des nationalsozialistischen Deutschland grundsätzlich unzulässig sei, weil dies eine Relativierung des Holocaust bedeuten würde, beschneidet in fataler Weise den Blick auf das ganze Ausmaß des zerstörerischen Potenzials des großrussischen Expansionsstrebens, dessen Wortführer Putin und Lawrow sind. So augenscheinlich sind indes die Ähnlichkeiten der ideologischen Triebkräfte und der Methoden des aktuellen russischen Herrschaftssystems mit denen denen des Nationalsozialismus, dass ein prinzipielles Gebot, über diese Ähnlichkeiten hinwegzusehen, einer Selbstverstümmelung des eigenen Erkenntnisvermögens gleich käme.

Dass die Juden an ihrer Vernichtung selbst schuld seien oder sogar den Holocaust selbst organisiert hätten, um die nichtjüdischen Völker umso effektiver erpressen und ausnutzen zu können, gehört zu den perfidesten Zwangsvorstellungen der heutigen Antisemiten verschiedener Couleur. Indem Lawrow diesen antsemitischen Topos in kaum verklausulierter Form öffentlich nachbetet, lässt er durchblicken, mit welcher zynischen Abschätzigkeit die putinistische Machtelite und ihr Anhang in Wahrheit auf das von ihr zu Propagandazwecken offiziell umschmeichelte Judentum herabblickt.

Wobei das Schüren antisemitischer Affekte durchaus auch ganz offen zum Instrumentarium russischer Desinformationskampagnen gehört. So streuten die russischen Trollfabriken während der Amtszeit des ukrainischen Ex-Präsident Petro Poroschenko gezielt das Gerücht, dieser sei Jude (was er nicht ist), um ihn so als „wurzelloses“, „fremdvölkisches“ Element zu diskreditieren. Womit die Bewusstseinsmanipulatoren des Kreml jedoch nicht gerechnet hatten: In der heutigen Ukraine ziehen derartige antijüdische Anschmierereien nicht mehr. Zwar wurde Poroschenko von den Ukrainerinnen und Ukrainern 2019 abgewählt, doch ganz gewiss nicht wegen seiner vermeintlichen jüdischen Herkunft. Vielmehr übernahm an seiner Stelle Wolodymyr Selenskyj die ukrainische Präsidentschaft – der tatsächlich Jude ist.

Israel ist gefordert

Die israelische Regierung hat auf Lawrows antisemitische Ausfälle mit angemessener Schärfe reagiert oder genauer gesagt: der Teil der israelischen Regierung um Außenminister Jair Lapid, wohingegen sich Ministerpräsident Naftali Bennett in der Bewertung dieser ungeheuerlichen Entgleisung auffällig zurückhielt. Dass Bennett nun erklärt, Putin habe sich bei ihm für die Auslassungen von Lawrow „entschuldigt“ – vom Kreml wurde dies nicht bestätigt -, und er habe diese Entschuldigung angenommen, deutet darauf hin, dass der Premier auf keinen Fall den bestehenden Burgfrieden mit Russland gefährden will. Doch auch wenn Bennetts Aussage zutrifft und Putin sich ihm gegenüber tatsächlich von seinem Außenminister distanziert hat – öffentlich hat er das nicht getan, und schon gar nicht Lawrow selbst. Es handelt sich bei dieser angeblichen „Entschuldigung“ Putins bestenfalls um einen taktischen Zug des Kreml-Herrn, der vermeiden will, dass sich Israel doch noch den westlichen Sanktionen wegen der russischen Aggression gegen die Ukraine anschließt.

Dass es dies bisher nicht getan hat, hat nachvollziehbare Gründe, deren Ratio jedoch zunehmend fragwürdig erscheint. Ohne Zweifel befindet sich Israel gegenüber Russland in einem strategischen Dilemma. Es benötigt das Stillhalten Moskaus, um in Syrien Luftschläge gegen Stellungen und Einrichtungen der iranischen Revolutionsgarden und der Hisbollah führen zu können. Doch das Auftreten von Lawrow sollte dem jüdischen Staat eine weiteres Warnzeichen und Anlass sein, sein Sicherheitskonzept zu überdenken. Wiegt der zweifellos wichtige aktuelle Vorteil, in Syrien begrenzt agieren zu können, ohne eine Konfrontation mit Moskau zu riskieren, tatsächlich die längerfristigen Unwägbarkeiten und Gefahren auf, die das Arrangement mit dem in sich birgt?

Abgesehen von dem russischen Geld und dem daraus folgenden russischen Einfluss, von dem Israel überschwemmt zu werden droht und das den jüdischen Staat vom Kreml erpressbar machen könnte: Während Moskau einerseits israelische Schläge gegen den Iran in Syrien toleriert, ist es zugleich der mächtigste strategische Verbündete und stärkste politische wie militärische Unterstützer des islamistischen Regimes in Teheran, dessen offen proklamiertes Ziel die Vernichtung des jüdischen Staats ist – letzteres gilt dem iranischen Regime als sein eigentlicher politisch-messianistischer Daseinszweck. Die Präsenz russischer Truppen in Syrien ist der Garant dafür, dass sich das pro-iranische Regime von Baschar al-Assad überhaupt an der Macht halten und der Iran sich dort, direkt an der Grenze zu Israel, militärisch festsetzen und ausbreiten kann. Während also der Kreml Israelfreundlichkeit vorspiegelt, fördert er mit vollem Einsatz den schlimmsten Todfeind des jüdischen Staats.

Vor diesem Hintergrund dürfte sich für Israel immer drängender die Frage stellen, wie tragfähig auf Dauer die sicherheitspolitische Koexistenz mit einer sämtliche völkerrechtliche Normen und humanen Grundwerte negierenden Macht sein kann. Nicht das autokratische, imperialistische und von aggressivem Verschwörungswahn besessene Russland, sondern die Ukraine, die wie Israel eine westlich orientierte Demokratie und der einzige Staat neben dem jüdischen ist, dem von einer aggressiven Macht offen das Existenzrecht abgesprochen wird, ist eigentlich der natürliche Verbündete und Partner Israels.

Instrumentalisiertes Gedenken

Schon seit etlichen Jahren versucht Putin gezielt, das Holocaust-Gedenken für seine verbrecherische Aggressionspolitik zu instrumentalisieren. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung schaudert einen umso mehr bei der Erinnerung daran, dass ihm vor zwei Jahren anlässlich des Holocaust Gedenktags am 27. Januar in der Gedenkstätte Yad Vashem dafür eine höchst repräsentative internationale Bühne geboten wurde. Unwidersprochen – unter den anwesenden Staatenlenkern, die seine Ausführungen hinahmen, befand sich auch Bundespräsident Steinmeier – und von dem damaligen israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu als eng befreundeter hoher Staatsgast empfangen und hofiert, durfte er Russland dort als alleinigen Erben der vermeintlich fleckenlosen antinazistischen Trdition der Sowjetunion darstellen. Dabei hatte er erst kurz vorher mit geschichtsrevisionistischen Reden provoziert, in denen er den Hitler-Stalin-Pakt von 1939 rechtfertigte und Polen, das erste Opfer des NS-Vernichtungskriegs, der Kollaboration mit dem Nazismus bezichtigte.

Aus seiner mit demagogischer Wucht propagierten Legende von der Sowjetunion als dem Retter des europäischen Judentums blendet die Propaganda im Geiste von Putin und Lawrow unter vielem anderem aus, dass Moskau im Zuge des Hitler-Stalin-Paktes von 1939 bis 1941 fak­tisch als Ver­bün­de­ter des NS-Regimes und Unterstützer seines Vernichtunskriegs in Polen agierte. In geheimen Zusatzprotokollen teilten die beiden tota­li­tä­ren Regime ihre Ein­fluss­sphä­ren unter­ein­an­der auf. Dem Ein­marsch der Wehr­macht in West­po­len am 1. Sep­tem­ber 1939 folgte am 17. Sep­tem­ber die Beset­zung Ost­po­lens durch die Rote Armee. Am 22. Sep­tem­ber hielten die beiden Okku­pa­ti­ons­ar­meen in Brest-Litowsk eine gemein­same Sie­ges­pa­rade ab. In einem Mili­tär­pro­to­koll bot das Kom­mando der Roten Arme der Wehr­macht an, auf Anfor­de­rung Hil­fe­leis­tun­gen „zwecks Ver­nich­tung pol­ni­scher Trup­pen­teile und Banden“ zu erbrin­gen.

Ent­ge­gen der – mit der NS-Führung in Berlin abge­spro­che­nen – Mos­kauer Pro­pa­gan­da­lüge, die Rote Armee marschiere zum Schutz der dor­ti­gen Bevöl­ke­rung vor den vor­rü­cken­den Deut­schen nach Ost­po­len ein, wüteten die sowje­ti­schen Truppen und Spe­zi­al­ein­hei­ten dort mit sys­te­ma­ti­schem Terror wie Mas­sen­hin­rich­tun­gen und Depor­ta­tio­nen in Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger gegen die Über­reste der pol­ni­schen Armee und die pol­ni­schen Eliten, gegen Grund­be­sit­zer und andere poten­zi­elle Gegner der kom­mu­nis­ti­schen Gleich­schal­tung.

Komplizen im Antisemitismus

Dabei wurde das sta­li­nis­ti­sche Regime auch, wie der Historiker Richard Overy feststellt, „zum Kom­pli­zen des deut­schen Anti­se­mi­tis­mus“. Viele der Tau­sen­den pol­ni­schen Juden, die im sowje­ti­schen Besat­zungs­ge­biet vor der NS-Ver­fol­gung Zuflucht suchten, wurden zurück­ge­wie­sen, wor­auf­hin deut­sche Grenz­pos­ten sie unter Feuer nahmen. Andere ins sowje­ti­sche Gebiet geflo­hene Juden wurden ver­haf­tet und in Arbeits­la­ger depor­tiert. Darüber hinaus zerstörten die Sowjets in Ostpolen von sich aus die Lebens­welt des jüdi­schen Schtetl, schlos­sen im Zeichen des Kampfes gegen die Reli­gion Syn­ago­gen, und eliminierten kleine Hand­werks­be­triebe und Markt­stände, die das Rück­grat jüdi­schen Wirt­schafts­le­bens bil­de­ten. Sabbat und jüdi­sche Feste wurden abge­schafft.

Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine ist nun definitiv offenbar geworden, was sich hinter dem „Antinazismus“ des Kreml tatsächlich verbirgt: Ein Unterwerfungsplan gegen ganze Völker wie das ukrainische, dem offen das Daseinsrecht als Nation abgesprochen wird. Dabei wirkt das Propagandakonstrukt, Russland führe in der Ukraine einen Krieg gegen „Nazis“, wahnhafter und irrwitziger denn je.

Denn in Wahrheit ist der Einfluss extremistischer nationalistischer Parteien im europäischen Vergleich gesehen in der Ukraine geradezu verschwindend gering. Während die offen rechtsextreme (und vom Kreml massiv unterstützte) Marine Le Pen bei der jüngsten Präsidentschaftswahl in Frankreich mehr als 41 Prozent der Stimmen erhielt, kam eine Koalition der führenden ukrainischen rechtsextremen Parteien bei der Parlamentswahl 2019 gerade einmal auf 2,15 Prozent. „Wie jüngste Ausbruch von Lawrow zeigt“, schreibt Peter Dickinson vom Atlantic Council, „war Wolodymyr Selenskyjs Erdrutschsieg bei der ukrainischen Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2019 für den Kreml besonders schmerzhaft. Als russischsprachiger jüdischer Ukrainer führte Selenskyjs beispiellose Popularität unter den ukrainischen Wählern Russlands das gesamte Narrativ der ´Nazi-Ukraine´ ad absurdum und zwang die Kreml-Propagandisten zu allen möglichen bizarren Verrenkungen, um die Fantasie einer faschistischen Bedrohung aufrechtzuerhalten.“

Putins Hakenkreuz

Das Putin-Regime greift das freie Europa nicht nur militärisch an, es zielt auch auf die Zerstörung der Grundbedingungen rationalen Denkens und ethischen Handelns schlechthin. Systematisch verdreht es Tatsachen und verkehrt es Begriffe in ihr Gegenteil, in der Absicht, alle Maßstäbe zur Unterscheidung von Fakten und Fiktion, von Wahrheit und Lüge zu verwirren: Aus liberalen Demokraten werden in dieser Lesart „Nazis“, aus Juden „Antisemiten“ und Hintermänner der Judenvernichtung, aus Antisemiten und Völkermördern Gralshüter des Gedenkens an den Holocaust. Als besonders gewissenloser Virtuose solcher perfider Verdrehungen profiliert sich dabei Sergej Lawrow.

Viel zu lange hat das demokratische Europa die immense zerstörerische Wucht dieser Herausforderung sträflich unterschätzt oder heruntergespielt und dem Aggressor damit den Weg geebnet. Der Kulturhistoriker Karl Schlögel hat in einer kürzlich bei den Römerberg-Gesprächen in Frankfurt am Main gehaltenen Rede die ungeheuerliche Dimension dieses Angriffs auf die Grundlagen jeglicher humaner Ethik und aufklärerischer Vernunft scharf auf den Punkt gebracht:

„Es geschieht, was man wiederum für unvorstellbar hält, aber derzeit in Vorbereitung ist: die Feier eines ´Tages des Sieges´ unter dem Zeichen des Putinschen Hakenkreuzes Z. Nie ist die Ehre der im Zweiten Weltkrieg, im Kampf gegen Hitler gefallenen sowjetischen Soldaten so sehr beschmutzt worden wie von diesem kleinen, niederträchtigen Diktator und Massenmörder. Mariupol wird nicht nur zum Symbol seiner Schande, sondern es ist jetzt schon das Symbol für die Tapferkeit und Ehre der Ukrainer geworden – vielleicht auch zum Menetekel des Versagens der Europäer, unseres Versagens.“

Über den Autor

Richard Herzinger

Dr. Richard Herzinger, geboren 1955 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet als Publizist in Berlin. Als Autor, Redakteur und politischer Korrespondent war er für "Die Zeit", den Berliner "Tagesspiegel", die Züricher "Weltwoche" und zuletzt fast 15 Jahre lang für "Die Welt" und "Welt am Sonntag" tätig. Bereits vor 25 Jahren warnte er in seinem gemeinsam mit Hannes Stein verfassten Buch "Endzeitpropheten oder die Offensive der Antiwestler" vor dem Wiederaufstieg autoritärer und totalitärer Mächte und Ideologien. Er schreibt für zahlreiche deutsche und internationale Zeitungen und Zeitschriften, unter anderem eine zweiwöchentliche Kolumne für das ukrainische Magazin Український Тиждень (Ukrainische Woche; tyzhden.ua).

von Richard Herzinger

Richard Herzinger

Dr. Richard Herzinger, geboren 1955 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet als Publizist in Berlin. Als Autor, Redakteur und politischer Korrespondent war er für "Die Zeit", den Berliner "Tagesspiegel", die Züricher "Weltwoche" und zuletzt fast 15 Jahre lang für "Die Welt" und "Welt am Sonntag" tätig. Bereits vor 25 Jahren warnte er in seinem gemeinsam mit Hannes Stein verfassten Buch "Endzeitpropheten oder die Offensive der Antiwestler" vor dem Wiederaufstieg autoritärer und totalitärer Mächte und Ideologien. Er schreibt für zahlreiche deutsche und internationale Zeitungen und Zeitschriften, unter anderem eine zweiwöchentliche Kolumne für das ukrainische Magazin Український Тиждень (Ukrainische Woche; tyzhden.ua).

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